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Buchweizen:
gehört nicht,
wie der Name eigentlich vermuten lässt, zu den Getreidearten, sondern
zur Gattung der Knöterichgewächse wie z.B. Sauerampfer und Rhabarber.
Der Buchweizen
ist eine uralte Kulturpflanze, kommt ursprünglich aus der Mongolei und
hat im Laufe der Jahrhunderte ihren Weg nach Europa gefunden. Den Name
bekam die Pflanze von der Bucheckern-Form der Samen.
In der
Vergangenheit zählten Brei-Gerichte aus den Samen zum Arme-Leute-Essen,
daran können sich noch viele Zeitgenossen lebhaft erinnern. Zum Backen
eignete sich das Mehl ebenfalls kaum. Dennoch waren die
Buchweizenpfannkuchen auch noch in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg
zumindest in vielen Regionen Norddeutschlands bis hoch zur Küste aus der
Küche nicht wegzudenken.
Heute steht der
Buchweizen sogar bei Spitzenköchen hoch im Kurs. Buchweizengerichte
haben ihren Ruf als Arme-Leute-Essen verloren und zählen nun zu den
besonderen Spezialitäten. Durch die Glutenfreiheit wird die Pflanze
sogar für die Diätnahrung verwendet.
Es gibt weltweit
Tausende von Restaurants, in denen sich die Köche gegenseitig
übertreffen mit der Zubereitung köstlicher
Buchweizengerichte, die russische
Küche ist ohne Buchweizen unvorstellbar und auch hier in Deutschland
erleben diese Gerichte eine wahre Renaissance.
Es gibt nämlich
noch einen weiteren Grund, sich diesem Gewächs ein wenig genauer zu
widmen: in den 70er Jahren hat man entdeckt, dass der Buchweizen eine Heilpflanze ist. Der wichtigste Inhaltsstoff ist das Rutin (Vitamin
P), das die Mikrozirkulation in den Blutgefäßen verbessert und die
Gefäßwände positiv verändert. Aus diesem Grund wird das Kraut des
Buchweizens erfolgreich bei Venenleiden bzw. Gefäßerkrankungen
allgemein, aber auch als sanftes Schlafmittel eingesetzt. Im Jahr 1999
war der Buchweizen sogar die Arzneipflanze des Jahres.
Wenn Sie mehr
über diese interessante Heilpflanze wissen möchten, schauen Sie sich
doch einmal
diese Seite unter www.heilkraeuter.de an oder "ergoogeln" im
Internet den Begriff Buchweizen und/oder Buchweizengerichte. |