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Übersicht unserer Aktivitäten

Vortrag fällt aus

Verfasst von R.Menebröcker, Gestern, 11:38 Uhr in Allgemein.

Der Heimatverein und die VHS weisen darauf hin, dass der Vortrag “Reisebeschreibungen von und nach Burgsteinfurt” von Dr. E. Hammerström am Dienstag (13.11.) in der Niedermühle wegen technischer Probleme leider ausfallen muss. Die Veranstaltung wird so schnell wie möglich nachgeholt und durch die Presse bekannt gegeben.

Winter nur auf der Leinwand

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 10. November 2018, 11:48 Uhr in Allgemein.

Der Bildervortrag von Günther Hilgemann „Stemmert im Winterkleid“ fand bei den Heimatfreunden eine gute Resonanz, wenn auch vom Winter selbst weit und breit nichts zu sehen war. Trotzdem verstand der Vortragende es gut, die Besucher mitzunehmen auf einen Weg durch die Steinfurter Winterlandschaft und die jahreszeitlichen Besonderheiten.. Dabei behandelte er folgende Themen, die er durch passende Erklärungen und kleine Geschichtchen zu ergänzen wusste. „So wie es früher war, Schloss und Bagno im Winterkleid, Stadt- und Landleben im Winter, Schnee- und Eisvergnügungen insbesondere für Kinder, die Tierwelt im Winter, winterliche Kunstwerke, Winterstürme und traumhafte Ausblicke mit dem Teleobjektiv vom Schöppinger Berg. Besonders beeindrucksvoll kamen bei den Besuchern die Raureif-Zaubereien an und lösten direkt einen Applaus aus. Foto: Hilgemann

Bürgermeisterin plauderte aus den Nahkästchen

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 6. November 2018, 15:01 Uhr in Allgemein.

Auf großes Interesse beim Frauentreff des Burgsteinfurter Heimatvereins stieß der Besuch der Bürgermeisterin. In der rappelvollen Niedermühle berichtete Claudia Bögel-Hoyer über ihren persönlichen und beruflichen Werdegang. Die Bürgermeisterin betonte, dass wie in jedem Beruf, den man ernst nimmt, harte Arbeit die Voraussetzung für den Erfolg ist. Deutlich wurde, dass Frau Bögel-Hoyer mit viel Herzblut ihre Ämter in Berlin und im Rathaus ausübt. Mariann Büsing überreichte im Namen des Frauentreffs ein Dankeschön-Präsent an die Bürgermeisterin.

Foto: Hilgemann

Memo-Spiel wieder erhältlich

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 1. November 2018, 10:20 Uhr in Allgemein.

Das Memo-Spiel, das auf Initiative des Kreisheimatbundes gemeinsam mit dem Kreis Steinfurt entwickelt worden ist, kann ab sofort wieder für fünf Euro im Stadtmuseum in Burgsteinfurt zu den Öffnungszeiten erworben werden. Auf 50 mal zwei bunten Karten sind Heimathäuser und andere historische Gebäude im Kreis zu sehen. Aus Burgsteinfurt sind die Niedermühle und das Kreishaus mit dabei.

Durch das Spiel können auch Kinder erfahren, wie vielfältig die Region ist und wo sie sich in den verschiedenen Heimatvereinen engagieren können, heißt es in dem Begleitheft zu Spiel. In dem Heft enthalten sind auch zahlreiche Anekdoten und Informationen zur Geschichte der verschiedenen Gebäude.

Für die Niedermühle wird auf die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1352 hingewiesen. Weiter erfährt man, dass sie ein wichtiger Eckpfeiler der Stadtbefestigung war und erstmals 1475 als Niedermühle bezeichnet wird. 1697 wurde sie durch einen Brand vernichtet, aber umgehend wieder aufgebaut. 1957 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt und das Staurecht an die Stadt übertragen. 1995 pachtete der Heimatverein die Mühle und sorgte für die vollständige Restaurierung.

Borghorst ist mit dem Ackerbürgerhaus im Buckshook dabei. Das vermutlich älteste erhaltene Gebäude in Borghorst stammt aus dem Jahr 1657. 2004 erwarb der Heimatverein Borghorst das Haus und restaurierte es behutsam.

 

Bürgermeisterin beim Frauentreff

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 30. Oktober 2018, 15:50 Uhr in Allgemein.

Der Frauentreff des Heimatvereins lädt am Montag (5. November) um 15 Uhr zu einem gemütlichen Kaffeeklatsch in die Niedermühle ein.Als Gast hat sich unsere Bürgermeisterin Claudia Bögel- Hoyer angekündigt, die als echtes Stemmerter Mädchen über ihre biographischen Hintergründe und ihre beruflichen Stationen erzählen wird. Sicherlich gibt es auch die Möglichkeit, Fragen zur aktuellen Situation in der kleinen und großen Politik zu stellen. Die Frauen werden gebeten, Kaffeegeschirr und ein Tafelmesser mitzubringen.

Vortrag: Stemmert im Winterkleid

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 30. Oktober 2018, 15:42 Uhr in Allgemein.

Am Dienstag (6. November) findet um 19 Uhr in der Niedermühle aus dem Jahresprogramm des Heimatvereins und der VHS ein Bildervortrag mit Günther Hilgemann statt. „Stemmert im Winterkleid“, dass lässt zunächst einmal die Kinderherzen höher schlagen. Jede Schneeflocke wird begeistert aufgenommen. Auch Günther Hilgemann hat seit Jahren seine Eindrücke in Bildern festgehalten, die das Motto: „Stemmert- Ganz in Weiß“ widerspiegeln. Dabei greift er auch in die Mottenkiste und zeigt Bilder, die an eisige Zeiten vor fast 100 Jahren erinnern. Die jahreszeitlichen Feste zur Winterzeit in Stadt und Land werden ebenso beleuchtet wie herrliche Motive an Raureiftagen. Aber der Winter als kalte Jahreszeit hat nicht nur schönes im Gepäck. Die Winterstürme samt Schneechaos sind so schnell nicht aus dem Gedächtnis zu streichen. Wie die Tierwelt mit den Einschränkungen der kalten Jahreszeit umgeht, ist dem Referenten einen weiteren Schwerpunkt wert. Natürlich fehlen auch nicht die die Bilder einer defekten Schneelandschaft, die die Vorfreude auf den bevorstehenden Winter überwiegen lassen.

Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Vortragsveranstaltung kostenfrei, während alle anderen Interessenten eine Kursgebühr der VHS von sechs Euro zu entrichten haben.

Schicksale Burgsteinfurter Juden

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 24. Oktober 2018, 19:25 Uhr in Allgemein.

Mit den Schicksalen von Hermann Emanuel und Horst Martin Buchheimer beschäftigte sich Dr. Willi Feld am Dienstagabend (23. Oktober) in der Niedermühle zum Thema Steinfurter Judengeschichte.

Es war der 27. Juli 1942: Die letzten sieben Burgsteinfurter Juden wurden aus ihren Häusern geholt und zur Gaststätte „Schützenhof“ an der Hammer Straße in Münster gebracht. Am 31. Juli wurden sie am dortigen Güterbahnhof in Züge gepfercht und nach Theresienstadt verschleppt. Unter ihnen war Hermann Michel. Er überlebte die Shoa und kehrte nach der Befreiung nach Burgsteinfurt zurück.

Irmgard Walbaum hat sich zwei Jahre lang mit dem Schicksal von Hermann Michel beschäftigt. Während des Studiums im Alter an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster arbeitete die 1951 in Burgsteinfurt geborene ehemalige Lehrerin als „forschende Lernende“ mit elf weiteren Studierenden zum Umgang mit dem Nationalsozialismus in Westfalen in der Nachkriegszeit. Die Ergebnisse wurden unter dem Titel „Helden und Außenseiter“ veröffentlicht. Walbaum, die heute in Münster wohnt, hat ein Exemplar des 820 Seiten umfassenden Buches dem Heimatverein Burgsteinfurt geschenkt. Es kann im Stadtmuseum ausgeliehen werden.

Judengeschichte bleibt lebendig

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 16. Oktober 2018, 22:48 Uhr in Allgemein.

Schon seit mehr als 10 Jahren ist Dr. Willi Feld (Bild) ständiger Gast beim Heimatverein Burgsteinfurt, wenn es gilt, immer wieder aus der Burgsteinfurter Geschichte zu berichten. Als ausgezeichneter Kenner der jüdischen Geschichte wird er diesmal „Zwei wahre Begebenheiten aus der Burgsteinfurter Vergangenheit“ behandeln.

Einmal geht es um Hermann Emanuel, den letzten Kantor und Lehrer an der Synagoge in Burgsteinfurt. Dr. Feld hat angekündigt in Ergänzung zu seinem Buch „Lebensbilder“ viele neue Erkenntnisse über Emanuel bringen zu wollen.

In seiner zweiten Geschichte steht der Burgsteinfurter Jude Horst Buchheimer, alias Piet, alias Zwy Safra im Mittelpunkt des Geschehens. Er hatte sich von 1941 – 1945 einer Widerstandsgruppe in Holland angeschlossen, die gegen die deutschen Besatzer kämpfte. Wie es dazu kam und um welche Gruppe es sich dabei handelte, wird im Laufe des Vortrags beantwortet.

Die Veranstaltung findet am 23. Oktober (Dienstag) Woche um 19 Uhr in der Niedermühle statt. Sie ist für Mitglieder des Heimatvereins kostenfrei, während für alle übrigen Teilnehmer die Kursgebühr des Kulturforums von sechs Euro anfällt.

Blick in die Abläufe eines Textilunternehmens

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 7. Oktober 2018, 17:10 Uhr in Allgemein.

Christa und Hans Günther Hahn erzählen den Burgsteinfurter Frauentrefflerinnen aus der 40-jährigen Firmengeschichte. Foto: Hilgemann

Von Günther Hilgemann

Für die 42 Frauen vom Frauentreff im Burgsteinfurter Heimatverein wurde der Ausflug über den Buchenberg zu einem besonderen Erlebnis. Hans Günther Hahn hatte sein Unternehmen an der Altenberger Straße geöffnet und gewährte den Burgsteinfurterinnen einen umfassenden Blick in die Abläufe seines Textilimperiums. Überraschend für die Damen, dass just am 1. Oktober die Firma „H.G. Hahn Haustextilien“ ihr 40-jähriges Jubiläum feiern konnte. Gegründet 1978 als Hatex-Haustextilien mit einer Mitarbeiterin, einem Auszubildenden und drei Aushilfen. Das Angebot damals war Bettwäsche. Heute besteht die Belegschaft aus 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Hauptprodukt sind Spannbettlaken und Bettwäsche. Auf 12.000 qm Betriebsflächen in Borghorst wird die in Asien produzierte Ware konfektioniert und für den Verkauf an den Großhandel versandfertig gemacht. In der hauseigenen Designabteilung werden die Muster und Farben für die künftigen Kollektionen entworfen. Nach einem gemütlichen Kaffee beantworteten HG Hahn und seine Frau Christa sowie Sohn Sebastian die zahlreichen Fragen der Frauen. Nach mehr als zwei Stunden intensiver Gespräche bedankten sich die Frauen bei der Familie Hahn für die Offenheit und die Gastfreundschaft. Als Überraschung bekam jede Teilnehmerin vom Frauentreff noch ein hausgemachtes textiles Präsent mit auf den Heimweg.