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Übersicht unserer Aktivitäten

Abendradtour nach Ostendorf

Verfasst von R.Menebröcker, Heute, 15:08 Uhr in Allgemein.

Die Radelgruppe vom Heimatverein trifft sich am Donnerstag (25.7.2019 ) um 16 Uhr am Parkplatz von Lernen Fördern ( ehemals Jugenddorf) Blickweg zu einer Abendradtour. Als Ziel soll das Restaurant Hersping in Borghorst Ostendorf angesteuert werden. Es ist eine Fahrstrecke für Hin und Rückweg von ca. 35 Kilometern geplant.

 

Besuch aus dem Oldenburger Land

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 4. Juli 2019, 18:20 Uhr in Allgemein.

Aus dem Südoldenburgischen war eine Abordnung des Heimatvereins Merzen angereist, um die Kreisstadt Steinfurt kennen zu lernen.In Borghorst hatten sie eine Führung durch das Heimathaus mit Kaffee und Kuchen. Am Tag darauf Tag der Ortsteil Burgsteinfurt mitseiner historischen Altstadt, seinem Kreislehrgarten und seinem Bagno das Ziel. In der Niedermühle war die Kaffeetafel vom Burgsteinfurter Heimatverein  bereits liebevoll gedeckt, als die Radfahrgruppe aus Horstmar kommend in Burgsteinfurt eintraf.Gottfried Bercks begrüßte die Gäste. Er wies besonders darauf hin, dass das Wehr in Verbindung mit der Mühhleein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung war und daher über Jahrhunderte von den Bürgern gepflegt und verteidigt wurde. Leider wardie Zeit zu kurz, um noch auf die vielen Denkmaldetails in der Innenstadt einzugehen. Einhellige Meinung war, sie müssten bald noch mal wiederkommen. Foto: Kortemeyer
 

Borghorst zum Anfassen erlebt

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 2. Juli 2019, 12:07 Uhr in Allgemein.

Richter Claus Hagedorn öffnete der Burgsteinfurter Frauentreffgruppe die Türen zu seinem Übergangsdomizil am Borghorster Kirchplatz. Foto: Hilgemann

Borghorster Geschichte live erleben, das war das Ziel der Sommerradtour des Frauentreffs vom Burgsteinfurter Heimatverein. 25 Radlerinnen wurden von Aleide Diedrichkeit über schattige Wege durch Ostendorf in den anderen Ortsteil geführt, mit einer kurzen Verweilpause angesichts eines imposanten Schützenumzuges. In Borghorst hatte sich die Gelegenheit ergeben, eine der großzügigen Villen am Kirchplatz zu besichtigen. Claus Hagedorn, ehemaliger Steinfurter Richter, bewohnt zur Zeit die so genannte Villa Kock-Neiße neben dem Heinrich Neuy-Museum, während sein zukünftiges Domizil an der Münsterstraße gebaut wird. In der Villa und dem riesigen Park lebt der Unternehmergeist der früheren Textilbarone weiter. Großzügige Wohnräume mit mehreren Kaminen und wertvollen Einbaumöbeln brachten die Frauen zum Staunen. Anschließend führte Günther Hilgemann die Gruppe nach einem Rundgang um die Nikomedeskirche zur Villa Fleiter. Dort schilderte der Mitherausgeber des neuen Steinfurter Architekturführers die wechselvolle Geschichte und die besonderen Fassadenmerkmale dieses einmaligen Bauwerks. Bei einem geselligen Kaffeetrinken im Café Ello sammelten die Radlerinnen Kraft für Rückfahrt durch den Grottenkamp und das Bagno.

Sommer-Radtour der Frauen

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 22. Juni 2019, 17:15 Uhr in Allgemein.

Die Frauengruppe des Heimatvereins startet am 1. Juli (Montag) ihre beliebte Sommerfahrradtour. Aleide Diedrichkeit hat eine interessante Route über malerische Wege nach Borghorst ausgekundschaftet. Abfahrt ist um 13:30 Uhr am Grünen Weg bei Lernen Fördern. Um 15 Uhr können die Autofahrerinnen dazukommen. Treffpunkt ist an der Villa Fleiter, Nikomedesstraße 2 in Borghorst. Von dort ist ein kleiner Rundgang vorgesehen, bevor es zum Kaffeetrinken geht. Die Veranstalterinnen freuen sich auf rege Teilnahme.

 

Rolle der Frau im Islam

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 16. Juni 2019, 11:00 Uhr in Allgemein.

Beim Frauentreff im Juni hielt Karl Heinz Rosowski einen Vortrag über die Rolle der Frau und Familie im Islam. Dabei bezog sich der Referent ausschließlich auf die Originaltexte des Korans, der heiligen Schrift der Muslime. Mit Hilfe von Pfarrer Krefis und einer Islam-Expertin hatte er grundlegende Thesen und Fragen zusammengestellt. In der Diskussion wurde deutlich, dass die Texte des Korans von den Gläubigen  interpretiert werden und die Tradition der verschiedenen Regionen starken Einfluss auf das Leben nach den Vorschriften des Korans hat. So ist zum Beispiel das Tragen einer Burka im Koran nicht gefordert, lediglich das Bedecken der Haare ist beschrieben. Foto: Hilgemann

Unruhige Zeiten unter Napoleon

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 12. Juni 2019, 12:25 Uhr in Allgemein.

Ausstellung in der Niedermühle verlängert

Von Gottfried Bercks

 

Zahlreiche Gäste besuchten am Mühlentag die Niedermühle. Foto: Schneuing

„Was habt ihr für eine schöne Stadt", war die Aussage eines älteren Herrn aus Lippstadt, der die Niedermühle besuchte. Erstmals seit drei Jahren ist dasWasserrad an der Niedermühle am Mühlentag wieder unter Betrieb gelaufen. Die Mühlengruppe des Heimatvereins war voll des Lobes über das neue Wasserrad aus Bongossi-Holz, dass wegen seiner extremen Härte auch Eisenholz bezeichnet wird. Es ist an der Elfenbeinküste und im afrikanischen Kamerun beheimatet. Der einzelne Bongossi Baum bringt es auf 14 bis 40 Meter Höhe und auf einen Meter im Durchmesser. Seine hohe Dichte setzt für seine Verarbeitung Spezialmaschinen voraus. Wegen seiner hoch widerstandsfähigen Eigenschaften ist das Bongossi- Holz für Wasserräder bestens geeignet. Besonders der Eigentümer Martin Mondorf hofft daher, mit Bongossi eine Investition in die Zukunft getan zu haben, die sich auf Dauer bezahlt macht.

Durch das neue Wasserrad ist am Mühlentag die gleichzeitig stattfindende Ausstellung über die napoleonische Zeit ein wenig zu kurz gekommen. Sie prägte in den ersten anderthalb Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts die politischen Entwicklung Westfalens. Die Zeiten waren unruhig. Mehrmals wechselten die Bürger der Grafschaft Steinfurt ihren Landesherrn: Der Aufhebung der Grafschaft Bentheim/Steinfurt unter Graf Ludwig folgte als Zwischenstation das Fürstentum Rheine/Wolbeck mit der Landeshauptstadt Rheine. Dann kam das Großherzogtum Berg mit Joachim Murat, dem Schwager von Napoleon, um dann von dem Kaiserreich Frankreich ganz übernommen zu werden, bevor der Wiener Kongress den Anschluss an Preußen regelte. Jeder Wechsel brachte vielfältige Reformen und Verordnungen mit sich, die nur selten verstanden wurden: Man denke nur an die Rekrutierung von Soldaten, an die jeweilige Steuererhebung aber auch an die Forderung an Hand- und Spanndienste, die ständig von den Untergebenen zu leisten waren.Als besonders einschneidend wurde die Auflösung der Klöster und der Kapitel empfunden, ohne Entschädigung zu zahlen.

Das alles ist aus der Ausstellung herauszulesen, so dass der Heimatverein beabsichtigt, die Ausstellung in der Niedermühle noch ein wenig stehen zu lassen. Öffnungszeiten: Freitag, den 14.06. und Freitag, den 21.06. 2019 von 17 Uhr bis 18 Uhr und nach Vereinbarung bei Gottfried Bercks , Tel. 02551/5021.

 

 

Franzosenzeit Thema am Mühlentag

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 5. Juni 2019, 13:32 Uhr in Allgemein.

 

  Die Mühlengruppe des Heimatvereins. Foto: Alff

Seit 25 Jahren findet am Pfingstmontag der Deutsche Mühlentag statt. Am 11. Juni ist auch die Niedermühle in Burgsteinfurt mit dabei – und nach drei Jahren Stillstand wird sich auch das Rad der Mühle an der Aa wieder drehen. Die Mühle ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen finden bei Bedarf statt.

In der Mühle wird eine Ausstellung zur Franzosenzeit gezeigt. Fünf Karten informieren über die terretorialen Veränderungen zwischen 1801 und 1815. Als Napoleon regierte mussten sich die Bürger der Grafschaft Steinfurt innerhalb von 14 Jahren auf fünf unterschiedliche Landesherren einstellen:  Graf Ludwig zu Steinfurt für die Grafschaft Steinfurt, Graf Looz-Corswagen im Landesfürstentum Rheins-Wolbeck, Joachim Murach, Großherzogtum Berg, der Schwager von Napoleon, Napoleon I. Kaiser der Franzosen und letztendlich der König von Preußen. Alle diese Landesherren forderten ihre Steuern, den Militärdienst oder ihre Hand- und Spanndienste. Dr. Eckart Hammerström wird um 11 Uhr die Ausstellung eröffnen.

Ab 13.30 Uhr werden die guten Geister der Mühle Waffeln mit und ohne Sauerkirschen und Sahne sowie Kaffee servieren. Die Radler, die sich an der Tour von Wilhelm Dudek beteiligen, werden um 16 Uhr an der Mühle erwartet. Die Gruppe trifft sich am Pfingstmontag um 14 Uhr beim Edeka Markt Schramke.Es ist eine Fahrstrecke von ca. 16 km geplant.

Die Mühle war wichtiger Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Hier wurde das Wasser aufgestaut, um sicherzustellen, dass die Gräfte um die Stadt herum ausreichend Wasser führte.In der 1352 erstmals urkundlich erwähnten Mühle wurde bis 1957 Korn gemahlen, danach verfiel sie zunehmend. Sie wurde 1974 von der Familie Mondorf übernommen. Seit 1996 nach fast 40-jährigem Stillstand und aufwändiger Restaurierung durch den Heimatverein und die Familie Mondorf wird sie vom Heimatverein als „gute Stube“ genutzt.

Um das Jahr 2006 hatte der Kreis Steinfurt als Untere Wasserbehörde eine Fischstreppe an der Niedermühle einbauen lassen. Dafür wurde auf der gesamten Flussbreite ein Leitdamm eingebaut und das Unterwasser zusätzlich aufgestaut. Dadurch steht das Wasserrad der Mühle ständig 30 bis 50 Zentimeter im Wasser, was den Verwitterungsprozess beschleunigte. Die Folge: Nach knapp 20 Jahren gab das 1996 eingebaute Wasserrad den Geist auf. Martin Mondorf sorgte mit seiner Familie dafür, dass sich Rad und Schaufeln jetzt wieder drehen.

Radtour am Mühlentag

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 4. Juni 2019, 15:19 Uhr in Allgemein.

Die Radelgruppe vom Heimatverein trifft sich am Pfingstmontag (10.6.) um 14 Uhr beim Edeka Markt Schramke zu ihrer tradionellen Radtour. Als Ziel soll das Vereinsdomizil "Niedermühle" angesteuert werden. In der Niedermühle erwartet die Radler eine Kaffeetafel mit frischgebackenen Waffeln und heißen Kirschen. Es ist eine Fahrstrecke von ca. 16 km geplant.

 

Islam Thema beim Frauentreff

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 27. Mai 2019, 09:40 Uhr in Allgemein.

Die Frauengruppe des Heimatvereins trifft sich am 3. Juni (Montag) um 15 Uhr in der Niedermühle. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken und Kuchenessen wird Karl- Heinz Rosowski einen Vortrag zum Thema „ Die Rolle der Familie im Islam“ halten. Außerdem besteht die Gelegenheit, Karten für das Musical Don Camillo zu erwerben.Die Frauen werden gebeten, Kaffeegeschirr mitzubringen.

Kubendorff hat Spuren hinterlassen

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 7. Mai 2019, 11:38 Uhr in Allgemein.

Mit einem Weinpräsent bedankte sich Hannelore Raeker im Namen des Frauentreffs bei Thomas Kubendorff für seinen Vortrag. Foto: Hilgemann

Thomas Kubendorff goss vor den Damen des Frauentreffs vom Burgsteinfurter Heimatverein in der Niedermühle ein wahres Füllhorn seines politischen Schaffens als Landrat des Kreises Steinfurt aus. In den 16 Jahren seiner Amtsperiode hinterließ Kubendorff unverwechselbare Spuren im zweitgrößten Kreis von NRW. Er erinnerte an zahlreiche alltäglich gewordene Einrichtungen und Entwicklungen wie die Regionale, den Radwegeausbau, den Lückenschluss der B54 oder die Sicherung des Klosters Gravenhorst als kulturelles Zentrum des Kreises. Wichtige wirtschaftliche Fragen und Sorgen wurden im Kontext mit den Beteiligten und Betroffenen zu tragbaren Lösungen entwickelt. So fiel in seine Amtszeit die Diskussion um die Startbahnverlängerung am FMO, den Ausbau der Steinfurter Fachhochschule mit den Gründerzentren, die Verbesserung der Taktzeiten im Schienenverkehr oder die Sicherung der Grundwasserqualität. Auch nach seinem Abschied aus der aktiven Politik im Herbst 2015 sieht sich Kubendorff als Nachhaltigkeitsbotschafter. Ehrenamtlich stellt er weiter sein umfangreiches Fachwissen in den Dienst der Allgemeinheit. Seine Verbundenheit zu seiner Wahlheimat Steinfurt lässt sich an seinem körperlichen Einsatz bei der Freibadsanierung und in seiner Mitgliedschaft im Burgsteinfurter Heimatverein ablesen. Hannelore Raeker bedankte sich bei Thomas Kubendorff mit einem Weinpräsent.