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Übersicht unserer Aktivitäten

Januar 2022

03.01. Frauentreff: Winterwanderung, bitte Presse beachten

Januar - Vortrag: Klaus Thiele-Reich
„Komm, wir finden einen Schatz!“ – Ansichten und Einsichten eines „Neubürgers“. Begeben Sie sich mit zwei sogenannte Neubürger auf Spurensuche in Burgsteinfurt.
Bitte Presse beachten

Februar 2022

07.02. 14:45 Uhr - Frauentreff, Martin-Luther-Haus, bitte Presse beachten

18.02. 18:00 Uhr - Buchweizenpfannkuchenessen, Gasthaus Teepe Ein gemeinsamer Abend mit dem Heimatverein Horstmar

März 2022

07.03. 14:45 Uhr - Frauentreff, Martin-Luther-Haus, bitte Presse beachten
Jürgen Hübschen liest aus seinem Buch „Opa werden, das ist schwer....“

08.03. - Vortrag: Irene Rüngeler, Uvo Hölscher, Stadtbücherei „Auf der Seidenstraße: durch den Iran”
Dieser Vortrag führt in die faszinierende Kultur, Geschichte und Landschaften des Landes im Schnittpunkt vieler Handelsrouten ein. Sieben Wochen bereisten wir den Iran, gewannen viele Eindrücke vom Land und seinen Menschen.

April 2022

04.04. 14:45 Uhr - Frauentreff, Martin-Luther-Haus, bitte Presse beachten

26.04. 19:00 Uhr - Vortrag: Dr. Willi Feld, Stadtbücherei
„Zwei Geschichten zur NS-Zeit in Burgsteinfurt“
1. „Ignorierte Opfer“ und 2. „Spruchgerichtsverfahren“.

Mai 2022

02.05. 14:45 Uhr - Frauentreff, Martin-Luther-Haus, bitte Presse beachten

Juni 2022

13.06. 14:45 Uhr - Frauentreff, Martin-Luther-Haus, bitte Presse beachten

Juli 2022

04.07. 14:45 Uhr - Frauentreff, Martin-Luther-Haus, bitte Presse beachten Sommerradtour

August 2022

16.-19.08. - Erlebnisfahrt in den Schwarzwald

September 2022

05.09. 14:45 Uhr - Frauentreff, Martin-Luther-Haus, bitte Presse beachten

13.09. - Vortrag: Sebastian Schröder, Stadtbücherei „Von Recht und Unrecht“
Das Protokollbuch des Steinfurter Richters Gerd van Scheven aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts

Oktober 2022

10.10. 14:45 Uhr - Frauentreff, Martin-Luther-Haus, bitte Presse beachten

November 2022

07.11. 14:45 Uhr - Frauentreff, Martin-Luther-Haus, bitte Presse beachten

15.11. - Vortrag: Günther Hilgemann, Stadtbücherei
Von der Zigarre zum Loft – Die Geschichte der Tabafabrik Rottmann

Dezember 2022

05.12. - Frauentreff, Martin-Luther-Haus, 14:45 Uhr bitte Presse beachten
Adventsfeier

Stadtmuseum bleibt geschlossen

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 29. Dezember 2021, 17:01 Uhr in Allgemein.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage bleibt das Stadtmuseum zurzeit weiter geschlossen. Sonderbesuche können nach Absprache mit Hans Knöpker,  Telefon 0171-2735791 ,vereinbart werden.


 

Wanderung der Frauen fällt aus

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 27. Dezember 2021, 16:46 Uhr in Frauentreff.

Die für Montag, 3. Januar geplante Winterwanderung der Frauengruppe des Heimatvereins muss wegen der aktuellen Corona-Lage leider ausfallen.

Ausstellung im Stadtmuseum eröffnet

Von Hermann Josef Pape und Claus Reich

Zur Eröffnung der Ausstellung über den Burgsteinfurter Künstler Franz Wieschebrink berichtet die WN am 6. Dezember 2021: „Ja, man darf es Kabinettstück bezeichnen, was das Team des Heimatvereins, …, im Steinfurter Stadtmuseum zustande gebracht hat. Laut Wikipedia ist ein Kabinettstück nämlich „ein kleinformatiges Meisterwerk“, das früher in den fürstlichen Wunderkammern gezeigt wurde.“ Würde Franz Wieschebrink heute leben, wäre er vielleicht auch Maler und Karikaturist geworden, vielleicht aber wäre er auch politischer Kabarettist oder Comedian.

Einem nicht gerade unbedeutendem Künstler aus Burgsteinfurt widmet das Stadtmuseum Burgsteinfurt eine Sonderausstellung. Franz Wieschebrink, 1818 als Sohn eines Pergamentmachers und Wollwebers in Burgsteinfurt geboren, avancierte mit Unterstützung der fürstlichen Familie, insbesondere durch Fürstin Wilhelmine, und dem späteren Besuch der Düsseldorfer Kunstakademie zu einem viel beachteten und heute noch in Auktionen regelmäßig mit seinen Bildern anzutreffenden Genremaler und Karikaturisten.

Viele der Bilder beschäftigen sich mit Wieschebrinks Erleben des bäuerlichen und kleinstädtischen Erlebens seiner Kindheit und Jugend in Burgsteinfurt.

Schon ein flüchtiger Blick auf seine Bilder zeigt die Kunstfertigkeit und die Genauigkeit seiner Pinselführung. Bei eingehender Betrachtung beginnen die Bilder Wieschebrinks ihre Geschichten zu erzählen. Diese zeigen, dass der damals wie heute gefragte Künstler die Lebenssituation der Menschen der damaligen Zeit als auch die Gesellschaft mit sehr humorvollen, aber auch kritischen Augen betrachtet hat.

Franz Wieschebrink sah genau hin. Er schaute hinter die Fassade der idyllisch anmutenden Bauernstuben, nahm die Erziehungsmethoden der damaligen Zeit aufs Korn und kritisierte die gesellschaftlichen Umstände der nachrevolutionären Zeit von 1848. Dieses wird insbesondere in seinen Karikaturen deutlich, die er als Mitarbeiter des Künstlervereins Malkasten in Düsseldorf und in den Düsseldorfer Monatsheften veröffentlichte.

Wieschebrink schaute seinen Zeitgenossen nicht nur „aufs Maul“. Er war auch beliebt als Porträtmaler und als von den Nazarenern beeinflusster Maler religiöser Bildwerke.

Neben Reproduktionen einiger seiner Gemälde und etlichen Karikaturen ergänzen auch einige Originale aus Privatbesitz stammend die Ausstellung im Burgsteinfurter Stadtmuseum.

Nicht nur ein Muss für Kunstliebhaber jedweden Alters, auch eine Chance gerade für jüngere Besucher, um ausgehend der heutigen Sozial- und Gesellschaftskritik einen Vergleich mit früheren Zeiten zu ziehen.

Die Grafik mit der Niedermühle zierte seinerzeit die Briefköpfe des Heimatvereins.

Einladung

Zum Abschluss der Heimatvereinszeit

in der historischen Niedermühle

laden wir alle Steinfurter und Gäste

am 31. Oktober 2021

ab 11.00 Uhr ein.

 

Am 27. April 1996 konnte der Heimatverein Burgsteinfurt in einem feierlichen Akt die liebevoll restaurierte Niedermühle zu seinem Domizil machen. Der seinerzeit mit dem Besitzer der Mühle abgeschlossene Mietvertrag war auf 25 Jahre festgelegt worden. Diese Zeit ist nun verstrichen. Eine Verlängerung des Mietvertrages konnte nicht erreicht werden.

Darum heißt es Abschied nehmen von einem vertrauten Versammlungs- und Begegnungsort.

Wir wollen an diesem denkwürdigen Tag die wechselvolle Geschichte der Niedermühle und ihr Wiedererwecken durch den Heimatverein in Erinnerung rufen.

Ein vorläufiges Programm sieht folgendes vor:

11.00 Uhr       Begrüßung

11.30 Uhr       Vortrag Dipl.-Ing. Christian Hoebel (ehemaliger technischer Denkmalpfleger beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe)
„Ehrenamtliches Engagement in Heimatvereinen“

  • Davor und danach laufende Bilder zur Geschichte der Niedermühle
  • Film Peter Nölleke: „Einweihung der Niedermühle 1996“
  • Frisch gebackenes Bauernbrot aus einem transportablen Backofen
  • Frisch gebackene Waffeln, Rosinenbrot, Kaffee und Getränke

15.30 Uhr Vortrag Günther Hilgemann (damaliger Heimatvereinsvorsitzender)
„Der Heimatverein schafft ein kleines Wunder“

Die obige Grafik mit der Niedermühle zierte seinerzeit die Briefköpfe des Heimatvereins.

Pest – Cholera – Corona

Verfasst von Patrick Schwering, Dienstag, 5. Oktober 2021, 17:36 Uhr in Allgemein.

Zum Thema „Macht von Stereotypen und Stigmatisierungen“ spricht am 25. November (Donnerstag) Professor Malte Thießen. Der Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte ist Seuchenexperte und seit Beginn der Corona Pandemie über die Grenzen seines Faches hinaus gefragt. In seinem Vortrag berichtet er über Stereotypen und Stigmatisierungen, die seit dem Mittelalter ungebrochen scheinen. Im Frühjahr 2020 haben wir Ausgrenzungen von Menschen gesehen, die irgendwie chinesisch aussahen, auch der Trend zur Abschottung ist ein bekanntes Muster, das wir in der Seuchengeschichte weit zurückverfolgen können. Verteilungskämpfe lassen sich historisch lange zurückverfolgen. Insbesondere bei neuen Impfstoffen war die Gefahr eines regelrechten Wettbewerbs immer wieder groß. In seinem Vortrag wird Prof. Thießen die Parallelen zwischen der vergangenen Zeit und heute beleuchten.

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heimatverein Burgsteinfurt nach den 3-G-Regeln statt.

Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Veranstaltung kostenfrei.

 

Anmeldungen bitte beim KulturForumSteinfurt, Telefon 02551-148-20 oder unter volkshochschule@kulturforumsteinfurt.de

Dr. Willi Feld erneut Gast beim Heimatverein Burgsteinfurt

Verfasst von Patrick Schwering, Dienstag, 5. Oktober 2021, 17:36 Uhr in Allgemein.

Am 26. Oktober (Dienstag) um 19:00 Uhr ist Dr. Willi Feld erneut Gast beim Heimatverein Burgsteinfurt. Der auch überregional bekannte Autor, der sich intensiv mit der jüdischen Geschichte in Burgsteinfurt auseinandergesetzt hat, berichtet in der Niedermühle zu zwei Themen.

Zunächst beleuchtet er das Leben des Amtsgerichtsrats Hermann Daltrop in einem kurzen Portrait und berichtet über die Schwierigkeiten, in die der Amtgerichtsrat während der NS-Zeit hineingeriet, geht aber auch auf die Rolle ein, die Daltrop nach dem Krieg in den Wiedergutmachungsverfahren in Burgsteinfurt spielte und welche persönliche Enttäuschung diese ganze Wiedergutmachungsgeschichte für ihn selbst mit sich brachte.

 

Unter der Überschrift „Bespitzelungen, Anprangerungen und Denunziationen waren an der Tagesordnung“ betrachtet Dr. Feld die „Doppelgesichtigkeit“ des nationalsozialistischen Herrschaftssystems, das durch bestimmte positive Leistungen möglichst viele Menschen zum Mitmachen in ihrer so genannten Volksgemeinschaft zu bewegen versuchte, auf der anderen Seite aber Angst und Schrecken verbreitete, um Menschen gefügig zu machen. Der Vortrag beschreibt, wie und in welchem Umfang dieses Mittel in Burgsteinfurt zum Tragen kam, wer die Bespitzelten, die Angeprangerten oder Denunzianten waren, aber auch, wer dafür im Einzelnen verantwortlich war und welche Folgen sie mit diesem Vorgehen verursachten.

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heimatverein Burgsteinfurt nach den 3-G-Regeln statt.

 

Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Veranstaltung kostenfrei.

 

Anmeldungen bitte beim KulturForumSteinfurt, Telefon 02551-148-20 oder unter volkshochschule@kulturforumsteinfurt.de

Vortrag in der Niedermühle

Verfasst von Patrick Schwering, Dienstag, 5. Oktober 2021, 17:35 Uhr in Allgemein.

Tod und Verwundung hatten bereits im Ersten Weltkrieg auch die Steinfurter vor Augen. In der Stadt wurde 1914 ein Lazarett eingerichtet. Hermann-Josef Pape berichtet am 10. November (Mittwoch) um 19:00 Uhr diese Zuflucht für verwundete Soldaten, der auch für viele andere Ort der Rettung wurde. Nach Einrichtung des Vereinslazaretts im evangelischen Krankenhaus übernahm der Vaterländische Frauenverein unter dem Vorsitz der Fürstin, Pauline zu Bentheim Steinfurt, die Leitung des Lazaretts. Für die Verwundeten sorgten treulich die Schwestern sowie eine Anzahl von Bürgerinnen. Ende 1918 ist das Vereinslazarett aufgelöst worden.

Mit Kriegsbeginn 1939 wurde in Tradition zum Ersten Weltkrieg in Steinfurt wiederum ein Lazarett eingerichtet, das nach dem Frankreich Feldzug 1940 wieder aufgelöst wurde. 1941 begannen die Arbeiten zur Errichtung eines großen Lazaretts, das sich aus den Teillazaretts Evangelisches Krankenhaus, Lehrerinnen Seminar, Rolinckheim und Haus Loreto zusammensetzte. Im Laufe der Zeit wurde das Burgsteinfurter Lazarett bis auf 2.000 Notbetten erweitert. Ab März 1945 wurden die Teillazarette nach und nach aufgelöst.

Hermann-Josef Pape berichtet anhand zahlreicher Fotos über diese ereignisreiche Zeit.

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heimatverein Burgsteinfurt statt. Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Veranstaltung kostenfrei.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heimatverein Burgsteinfurt nach den 3-G-Regeln statt.

 

Anmeldungen bitte beim KulturForumSteinfurt, Telefon 02551-148-20 oder unter volkshochschule@kulturforumsteinfurt.de

Kriminalitätsprävention beim Frauentreff

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 26. September 2021, 16:11 Uhr in Frauentreff.

Die Frauengruppe des Heimatvereins lädt am Montag (4. Oktober) um 14:45 Uhr in die ehemalige Gaststätte des Martin-Luther-Hauses ein. Im Anschluss an das Kaffeetrinken mit selbstgebackenem Rosinenbrot folgt ein Vortrag zum Thema „ Menschen als Kriminalitätsopfer“. Kriminalhauptkommissar Andreas Ewering von der Kreispolizeibehörde Steinfurt gibt Tipps und Hinweise, wie sich besonders ältere Menschen durch richtiges Verhalten vor betrügerischen Maschen wie Enkeltrick etc. schützen können. Die Frauen werden gebeten, Kaffeegeschirr und ein Tafelmesser mitzubringen. Die Veranstaltung findet nach den 3 G- Regeln statt.

Von Engelmachern und aufgeweckten Toten

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 21. September 2021, 11:10 Uhr in Allgemein.

Vortrag in der Niedermühle

Häuser sind stumme, steinerne Zeugen früherer Epochen. Aber durch die Menschen, die darin lebten und arbeiteten, können sie zum Reden gebracht werden. Die 1891 geborene Katharina Elise Schmidt, geborene Buck hat solche Geschichten im Jahr 1953 aufgeschrieben. Auf 19 handgeschriebenen Seiten hat die Burgsteinfurter Gastwirtstochter ein wahres Füllhorn an Geschichten aus ihrer Jugend ausgeschüttet. Stemmerter Geschichte und Geschichten, so könnte auch die Überschrift zu diesem Vortrag lauten, den Günther Hilgemann am 28. September um 19 Uhr in der Niedermühle halten wird.

In den Mittelpunkt ihrer Aufzeichnungen stellt Katharina Elise Schmidt ihren Vater Hermann Buck (1849–1909). Dieser kaufte 1879 den „Gasthof zur Post“ (Bild), das frühere Kaufhaus Vorgerd an der Steinstraße. Neben der Geschichte dieses Hauses und seiner Gäste geht es um das Brauerhandwerk, das Hermann Buck von der Pieke auf erlernt hat. Ein ausführliches Kapitel widmet sich auch der engen Familienbeziehung zu den Rolincks. Sehr viel Persönliches und Vertrauliches aus dem alten Stemmert erfährt der interessierte Zuhörer, was früher nur hinter vorgehaltener Hand weitererzählt werden durfte. Günther Hilgemann hat seinen Vortrag mit zeitgeschichtlichen Fotos reich bebildert, so dass das Aufgeschriebene an diesem Abend lebendig wird. Die Veranstaltung des Heimatvereins Burgsteinfurt findet in Kooperation mit dem Kulturforum statt. Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Veranstaltung kostenfrei. Die Veranstaltung findet unter den aktuellen Coronabedingungen statt (3G – Nachweis erforderlich).