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Schon im 13. Jahrhundert besaßen die Edelherren von
Steinfurt zahlreiche Güter und Höfe in den Bauerschaften um
Rheine. Nachrichten über die Schwanenburg liegen von 1303
und 1343 vor.
Warnecke: „Die Burg Steinfurt und die Schwanenburg waren
gleichwertig“. In einem Dokument von 1686 ist zu lesen, dass
die Fischereirechte länger als 300 Jahre bei den
Steinfurtern lag.
Unter anderem, war dies dem münsterischen Bischof ein Dorn
im Auge. So kam es zur Fehde, in der der Fürstbischof Ludwig
II. von Münster mit Hilfe des Grafen von der Mark die
Schwanenburg 1343
völlig zerstörte, erklärte der Historiker.
Obwohl seit einiger Zeit drei mögliche Standorte in
Fachkreisen genannt werden, kann zumindest festgehalten
werden, dass in der Bauerschaft Heine in Elte, auf einer
leichten Anhöhe hinter dem
toten Flussarm der Ems die Schwanenburg gelegen war.
Doch es
bleiben etliche Fragen, erklärte Hans-Jürgen Warnecke. Warum
hat es auf diesem engen Raum nördlich von Altenberge so
wenig Besitz des
Bischofs von Münster gegeben und soviel Besitz von vielen
Edelherren?
Warum durfte der Edelherr von Steinfurt bei den münsterländischen Landtagen sein Zelt n e b e n dem des
Bischofs aufbauen?
Das heißt, sie waren beide gleichrangig!
„Es hat mir einen
großen Spaß bereitet, in Dokumenten zu suchen, die man
bisher einfach nicht zur Kenntnis genommen hat“, erklärte
der Historiker.
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Bild 6 -
Dieses Bild des holländischen Landschaftsmalers Jacob
Ruisdael ist im Steinfurter Rathaus zu sehen und zeigt die
Burg
Steinfurt etwa in der Mitte des 17. Jahrhunderts. |