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Rechenmaschine aus dem Jahr 1935 Diese Rechenmaschine aus dem Jahr 1935 ist in der Industrieausstellung des Stadtmuseums zu sehen. Sie wurde dem Heimatverein von Josef Haves zur Verfügung gestellt. Foto: Pape
Der Heimatverein Burgsteinfurt, ein junger Verein mit langer Tradition.
Bereits 1901 als Verkehrsverein gegründet, blickt der Verein auf eine lange Tradition zurück. Heute ist der Heimatverein ein Treff- und Sammelpunkt von Menschen mit unterschiedlichen Interessen- und Aufgabengebieten.

Auf unserer Site sammeln wir Informationen zu unserer Heimat und präsentieren Ihnen unsere Angebote an Aktivitäten zum Mitmachen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf unseren Seiten.

Anstehende Termine
11. Juli 2017, 19:00 Vorstandssitzung
Vorstandssitzung, 19 Uhr, Niedermühle.
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Die neuesten Berichte

Reise zur Kultur des Münsterlandes

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 15. Juni 2017, 11:36 Uhr in Allgemein.

„Die Kinder vom Sachsenhof„ war das Thema eines unterhaltsamen Nachmittags beim Frauentreff des Heimatvereins mit der Burgsteinfurter Autorin Ulrike Karau (l.)Foto: Hilgemann

Von Marlene Hilgemann

Zu einem Ausflug in die Geschichte unserer Vorfahren lud die Grundschullehrerin Ulrike Karau die Frauen des Heimatvereins im Rahmen des monatlichen Frauentreffs ein. Als die Sachsen vor 1.200 Jahren unser Gebiet an der Ems besiedelten, hinterließen sie ihre Spuren in der Bauerschaft Pentrup, unweit von Greven. Dort haben Heimatfreunde die Nachbildung eines typischen Sachsenhofes errichtet. Einmal im Jahr findet dort ein Aktionstag statt, der die Aktivitäten der damaligen Zeit nachempfindet. In diesem Jahr am 2. Juli. Ulrike Karau fand diese historische Wiedererweckung so spannend, dass sie darüber vor neun Jahren ein Kinderbuch geschrieben hat, „Die Kinder vom Sachsenhof“. Anschaulich und bildhaft nahm die Referentin die Frauen mit auf eine Reise zu den Wurzeln unserer Kultur im Münsterland. Lebensumstände und Gepflogenheiten der Menschen in damaliger Zeit ließ die Pädagogin anschaulich in ihren Romanfiguren, den Kindern Swantje, Willi, Otto und der kleinen Schwester Hildrun wiederaufleben, die sich ähnlich wie die Kinder heute ärgern und miteinander spielen, aber auch schon auf dem Hof arbeiten müssen. Emso, der Vater bearbeitet als freier sächsischer Bauer zusammen mit seiner Frau Freya sein Land. Natürlich spielte auch Karl der Große, der die Christianisierung unserer Vorfahren vorangetrieben hat, eine wichtige Rolle, gegen dessen Soldaten der Romanvater als junger Mann gekämpft hatte. Die Bewohner des Sachsenhofs glaubten nämlich noch an die Macht verschiedener Götter. Namen wie Donar und Freya finden sich heute noch in den Wochentagen Donnerstag und Freitag wieder. Das Buch richtet sich in erster Linie an Kinder, ist aber auch für Erwachsene lesenswert. Auf kindgerechte Weise vermittelt Ulrike Karau geschichtliche Zusammenhänge, die unser Leben bis heute beeinflussen und von denen wir oft nur wenig wissen. Frau Karau bedauert: „Unsere Kinder wissen mehr von Cowboys und Indianern als von der eigenen Geschichte.“ Für die Frauen des Frauentreffs ein lehrreicher Nachmittag in der Niedermühle. Geschichte muss nicht trocken sein.

Radtour zum Spargelessen

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 11. Juni 2017, 16:46 Uhr in Allgemein.

Die Radelgruppe des Heimatvereins Burgsteinfurt trifft sich am Freitag (16.6.) um 16 Uhr bei Gisela und Wilhelm Dudek in Sellen zu einer Abendradtour. Als Ziel soll die Gaststätte "Timmer-Gellenbeck" in Ohne angesteuert werden. Hier wird den Radlern wie gewohnt ein reichhaltiges Spargel-Büffet serviert. Die Route verläuft über Welbergen, die Bauernschaften Rothenberge und Brechte nach Ohne. Der Rückweg erfolgt über Haddorf, Andorf und Aabauernschaft nach Burgsteinfurt. Zur Vorbereitung des Spargelmenüs wird um Anmeldungen ausnahmsweise bei der Provenzial-Versicherung Lindhof & Kolthoff, Tel. 02551/3202, bis Mitwoch (14.6.) gebeten. Dieser Tour können sich Nichtmitglieder gerne anschließen.

Zwei Vorträge: Porzellanmalereien in NRW

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 7. Juni 2017, 15:23 Uhr in Stadtmuseum.

Die Sonderausstellung "Erinnerung an goldene Zeiten" Porzellan von Heinz Pettirsch im Stadtmuseum Steinfurt ist nach Verlängerungen noch bis zum 21. Juni zu besichtigen.  Die Besucherresonanz war gemessen an der Erwartung überwältigend. Das Ergebnis des Porzellanmalermeisters Pettirsch,  sein handwerkliches und gleichzeitig künstlerisches Wirken ist in vielen Haushalten in Burgsteinfurt und Umgebung noch vorhanden. Viele Eigentümer der für ihn charakteristischen Produkte haben ihre kostbaren Sammelstücke - nicht ohne Stolz - der Ausstellung zur Verfügung gestellt. Heinz Pettirsch hat nicht nur ein neues Gewerbe in Burgsteinfurt eingebracht, er hat positiv zur Bedeutung Burgsteinfurts beigetragen.

Über die Ausstellung hinaus ergaben sich auch Kontakte zum Porzellanmuseum in Münster, in dem Ergebnisse der Arbeit von Heinz Pettirsch auch eine bedeutende Rolle spielen.  Nachdem Rainer-Ludwig Daum, Leiter des Porzellanmuseums Münster, von der Ausstellung im Stadtmuseum Steinfurt eine Einladung zur Eröffnung erhielt, nahm er Kontakt zum  Arbeitskreis des Heimatvereins Burgsteinfurt im Stadtmuseum auf. Er ergänzte die Sonderausstellung mit Exponaten aus dem münsterischen  Porzellanmuseum und konnte vieles zur Porzellanmanufaktur beisteuern.

Zu diesem Thema konnten die Mitarbeiter im Stadtmuseum den Leiter des Porzellanmuseums Münster zu  zwei Dia-Vorträgen am Montag, den 12. Juni und 19. Juni, um 19.00 Uhr im Stadtmuseum gewinnen. Dazu wird der Referent  noch weitere Exponate mitbringen.  Hierzu wird herzlich eingeladen. Um den räumlichen Rahmen zu planen, ist die Teilnahme unter der Telefonnummer 02551-5987, Stadtmuseum Steinfurt, An der Hohen 13, erforderlich .

Die Kinder vom Sachsenhof

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 5. Juni 2017, 15:39 Uhr in Allgemein.

Die Frauengruppe des Heimatvereins lädt am Montag, 12. Juni um 15 Uhr in die Niedermühle ein.Als Referentin wird Ulrike Karau, Lehrerin an der Graf Ludwig-Schule in Burgsteinfurt zu Gast sein. Frau Karau hat 2009 das Buch „Die Kinder vom Sachsenhof“, (Untertitel „ Wie unsere Vorfahren von den Göttern zu Gott fanden“ ) herausgebracht, in dem sie die Geschichte der Christianisierung der Sachsen vor über 1200 Jahren darstellt. Das Buch richtet sich in erster Linie an Kinder ist jedoch auch für Erwachsene hochinteressant. Das Team der Frauengruppe freut sich auf einen unterhaltsamen und lehrreichen Nachmittag.

Ausstellung am Mühlentag

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 31. Mai 2017, 15:15 Uhr in Allgemein.

Zum Mühlentag am 5. Juni (Pfingstmontag) wird in der Niedermühle ein Teil der Ausstellung „200 Jahre Kreis Steinfurt“ gezeigt.  Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten des Kreises Steinfurt zum 200-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr haben das Straßenbauamt und das Vermessungs- und Katasteramt des Kreises sowie der Kreisheimatbund und zwölf Heimatvereine aus dem Kreis, darunter auch Burgsteinfurt, die Ausstellung „Grenzen - Straßen - Brücken“  am 6. November gemeinsam präsentiert. Diese Ausstellung war der Geschichte der Grenzen und der Infrastruktur gewidmet und ist seit März auf Wanderschaft.

Der Themenbogen dieser Wanderausstellung spannt sich von den Postrouten im 19. Jahrhundert über die Geschichte des Max-Clemens-Kanals, den Kohleabbau, den Bau der Chausseen, der B 54n sowie der A 1 bis hin zur Entstehung des Flughafens Münster-Osnabrück.

Die Niedermühle ist am Pfingstmontag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Das Wasserrad wird sich nicht drehen, eine Bewirtung findet nicht statt.

Das Stadtmuseum, An der Hohen Schule, ist am Pfingstmontag ebenfalls geöffnet. Auch dort sind einige der 25 Roll-Ups zu sehen. Das Stadtmuseum ist am Samstag, Sonntag und Montag (3. bis 5.6.) jeweils von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet. Dann ist auch die erweiterte Industrieausstellung mit Briefköpfen Burgsteinfurter Firmen zu sehen.

Im Stadtmuseum können auch zahlreiche historische Schriften eingesehen werden. So zum Beispiell die „Steinfurter Armenstifungen“, ein Gutachten von Pstor Engel über die Zusammenlegung der Städte oder von Prof. Dr. Karl Döhmann das Buch „Beiträge zur Geschichte der Stadt und Grafschaft Steinfurt.

Außerdem ist auch die Ausstellung, die dem Burgsteinfurter Porzellanmaler Heinz Pettirsch gewidmet ist, zu sehen.

Die Wanderausstellung 200 Jahre Kreis Steinfurt wird nach Pfingsten bis zum 16. Juni im Rathaus in Borghorst zu den Öffnungszeiten zu sehen sein.