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Rechenmaschine aus dem Jahr 1935 Diese Rechenmaschine ist nur eines der Exponate, die in der Industrieausstellung des Stadtmuseums gezeigt werden. Sie wurde dem Heimatverein von Helma Sallandt zur Verfügung gestellt. Foto: Pape
Der Heimatverein Burgsteinfurt, ein junger Verein mit langer Tradition.
Bereits 1901 als Verkehrsverein gegründet, blickt der Verein auf eine lange Tradition zurück. Heute ist der Heimatverein ein Treff- und Sammelpunkt von Menschen mit unterschiedlichen Interessen- und Aufgabengebieten.

Auf unserer Site sammeln wir Informationen zu unserer Heimat und präsentieren Ihnen unsere Angebote an Aktivitäten zum Mitmachen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf unseren Seiten.

Anstehende Termine
Heute, 18:30 35 Jahre mit dem HV unterwegs
35 Jahre mit dem HV unterwegs, Foto- und Diavortrag von Hans Raeker, 18.30 Uhr, Niedermühle.
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27. November 2017, 11:00 Krippenausstellung
Krippenausstellung zu den Geschäftszeiten im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse,...
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9. Dezember 2017, 14:00 Weihnachtsmarkt
Weihnachtsmarkt, Samstag 14 bis 17 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr, Kommunikationszentrum der...
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9. Januar 2018, 19:00 Vorstandssitzung
Vorstandssitzung, 19 Uhr, Niedermühle.
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Die neuesten Berichte

Wie sich Stemmert verändert hat

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 13. November 2017, 17:49 Uhr in Allgemein.

Von Gottfried Bercks

Der Bildervortrag "Ansichtssache" mit Günther Hilgemann fand bei den Heimatfreunden eine große Resonanz. Die 50 Stühle in der Niedermühle waren nicht ausreichend, um allen interessierten Besuchern einen Sitzplatz anbieten zu können.
"Eine Stadt hat viele Gesichter und jeder seiner Bewohner betrachtet sie durch seine ureigenste persönliche Brille", waren die Eingangsworte Hilgemanns zu seinem Bildervortrag. Für ihn war es wichtig, deutlich zu machen, dass die Veränderungen im Stadtbild auch als solche erkannt werden. Dazu zeigte und kommentierte er mehr als 120 Bilderpaare, die er in alten und neuen Ansichten, aus der gleichen Perspektive aufgenommen, gegenüber stellte. Dabei fand er immer wieder auf den alten Fotos Anhaltspunkte, um die jeweilige Jahreszahl bestimmen zu können. So orientierte er sich um 1900 an den ersten in der Altstadt 1897 installierten 16 Bogenlampen oder auch an den verschiedenen Denkmalobjekten wie die Medaille des Feldmarschals Blücher, der vom 30.09.-02.12.1795 im Hotel zum Elefanten sein Standquartier hatte. Anläßlich des 100. Geburtstag von Kaiser Wihelm I wurde auf dem Marktplatz in Burgsteinfurt am 22.03.1897 das Kaiser Wilhelmdenkmal aufgestellt. Leider ist die Bronzefigur im 2. Weltkrieg eingeschmolzen und der Sockel am 28.07.1953 abgebaut worden. Er steht heute vor dem Stadtmuseum. Auch das Denkmal des Grafen Arnold IV, dem Gründer der Hohen Schule, fand in Higemanns Vortrag ausreichende Würdigung. Es wurde von ehemaligen Arnoldinern am 18.07.1903 gestiftet und  steht gegenüber der Vorburg im früheren Schloßgarten. Auch die Büste von Bismarck am Eingang zum Bagno stammt aus dieser Zeit. Burgsteinfurt hatte damals etwa 5000 Einwohner. Durch die Bombenangriffe im März 1945 sind viele denkmalgeschützte Wohngebäude aus der historischen Altstadt unwiederbringbar verloren gegangen, so auch einige Villen der Steinfurter Industriebarone und auch sonstige denkmalgeschützte Häuser wie das von dem "Rentner Kappesser", das an der Ecke Leererstraße/Bismarckstraße stand. Aber trotzdem lohnt es sich auch heute noch in dem kleinen Städtchen zu leben.

Stündlich Rasieren ist verdächtig

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 11. November 2017, 15:24 Uhr in Frauentreff.

Lustig und unterhaltsam ließ Heinz Epker den Frauentreffnachmittag in der Niedermühle wie im Flug verstreichen. Foto: Hilgemann

Von Marlene Hilgemann

Ein volles Haus und zwei Überraschungsgäste machten den jüngsten Frauentrefftermin des Burgsteinfurter Heimatvereins zu einem besonderen Nachmittag. Als Referent in der Niedermühle präsentierte Heinz Epker in seinem unnachahmlichen Platt „Redensarten als Ratgeber zur Lebensgestaltung“. Zuvor aber konnte das Leitungsteam um Marlene Hilgemann die Vorsitzende des Heimatvereins Dr. Barbara Herrmann und ihren Stellvertreter Hans Knöpker begrüßen. Die im Frühjahr gewählte neue Vorsitzende möchte alle Gruppen kennenlernen und sich somit ein Bild über die vielen Aktivitäten des rührigen Heimatvereins machen.

Wie besorgt die Landbevölkerung früher um ihre Gesundheit war, konnte Heinz Epker an zahlreichen Spruchweisheiten und Erzählungen belegen. Schlitzohrig wurde es, als Epker berichtete, dass man den Kindern in schlechten Zeiten trockenes Brot zu essen gab. Hintergedanke: Dann essen sie nicht so viel. Und noch schlimmer, man machte den Kindern weis, dass verschimmeltes Brot besonders gut sei. Davon bekämen sie klare Augen und eine schöne Stimme. Epker hatte bei verschiedenen Döhnkes die Lacher auf seiner Seite. So gab der Doktor seinem trunksüchtigen Patienten den Rat, sofort mit dem Alkoholgenuss aufzuhören. Eine kleine Menge gestand er ihm aber doch noch zu. Nur durfte seine Frau nichts davon wissen. Der Rat des Arztes: Lassen sie sich zum Rasieren heißes Wasser von ihrer Frau zubereiten und dann machen Sie sich einen Grog davon. Einige Wochen später kommt die Frau verzweifelt zu dem Arzt. Ihr Mann rasiere sich jetzt stündlich. In einem Sketch, für den der vortagende Schüler in einem Lesewettbewerb sogar den 1. Preis bekommen hat, ging es um einen Taler, den ein Bergmann von seinem Lohn abgezweigt hatte. Um den unterschlagenen Taler sicher aufzubewahren, schlich er ins Schlafzimmer und steckte die Münze in den Saum des Nachthemdes. Am andern Morgen war der Taler weg. Sein Suchen fiel der Ehefrau auf. „Wenn du dat Geld verstoppen wusst, dann moss du dat auch in dien egen Nachthiämd dohn un nich in mient.“

35 Jahre mit dem Heimatverein unterwegs

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 11. November 2017, 15:09 Uhr in Allgemein.

„35 Jahre unterwegs mit dem Heimatverein Burgsteinfurt“ - Unter diesem Motto hält Hans Raeker  am Dienstag (21.11.) um 18.30 Uhr in der Niedermühle einen Foto- und Diavortrag über die von 1978 bis 2014 durchgeführten mehrtägigen Wanderungen und Radtouren. Diese Diaschau ist zusammenfassend ein Querschnitt über die deutschlandweit und durch die benachbarten Länder Schweiz, Österreich und die Niederlande gemachten Fahrten des Heimatvereins Burgsteinfurt. Interessant dürfte die Bildschau nicht nur für die damaligen Teilnehmer sein, sondern auch für die Heimatfreunde, die Tipps und Anregungen für eigene Urlaubs- und Tourenziele in den verschiedenen Landschaften erfahren können. Der Eintritt ist frei.

39. Krippenausstellung

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 11. November 2017, 10:50 Uhr in Allgemein.

„Weihnachten – Altvertrautes neu entdecken“ lautet das Motto der 39. Krippenausstellung, die die Heimatvereine Horstmar und Burgsteinfurt vom 27. November bis 20. Dezember wieder gemeinsam im Kommunikationszentrum, der Kreissparkasse, Bahnhofstraße 2, in Burgsteinfurt veranstalten.

Die Ausstellung wird von der Steinfurter Bürgermeisterin, Claudia Bögel-Hoyer, am Montag (27. 11.) um 11 Uhr eröffnet.

Wie sich das Brauchtum rund um Advent und Weihnachten im Laufe der Zeit gewandelt hat, wird in der Ausstellung zu sehen sein.

Der traditionelle Weihnachtsmarkt findet am 9. Dezember (Samstag) von 14 bis 17 Uhr und am 10. Dezember (Sonntag) von 11 bis 17 Uhr in der Sparkasse statt.

Interessenten, die sich an der Ausstellung beteiligen möchten, können sich bei Martina Behrning-Lorenz (Tel. 02551/3251, E-Mail: martina@lorenz-steinfurt.de) oder Familie Janssen (Tel. 02558/7507, E-Mail: janssen@fh-muenster.de) melden.

Reformation aus katholischer und politischer Sicht

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 10. November 2017, 09:52 Uhr in Allgemein.

Am Mittwoch (15. 11.) November 2017, hält Hans Jürgen Warnecke um 1940 Uhr einen Vortrag (mit Bildern) im Nepomuk-Forum mit dem Thema "Die Reformation in Steinfurt in katholischer und politischer Hinsicht".

1507 gab es einen großen Streit zwischen der Borghorster Äbtissin Agnes von Diepholz und ihrem Pfarrer an der Nikomedes-Stiftskirche. In der Folgezeit hat der Magdeburger und Mainzer Erzbischof, der spätere Kardinal Albrecht von Brandenburg, Hauptgegner Martin Luthers, mehrfach für das zu Magdeburg gehörende Stift Borghorst geurkundet. Hier regierten von 1533 - 1603 drei protestantische Äbtissinnen: Jacoba von Tecklenburg, Margarethe zur Lippe und Anna von Daun. Historiker Warnecke wird darüber berichten, dass die Bentheim-Steinfurter Grafenfamilie in dieser Zeit politisch sehr klug, vorsichtig und abwägend agierte. Mehrfach traten die Gräfinnen Walburg von Brederode und Magdalena von Braunschweig handelnd in den Vordergrund. Der Konfessionswechsel vom lutherischen zum reformierten Bekenntnis endete in Burgsteinfurt am 8. April 1591 mit dem Bildersturm. In Borghorst kam 1603 die großartige, betont katholische Äbtissin Agnes von Limburg-Stirum zur Regierung, die das Stift  fast bis zum Ende des 30jährigen Krieges mit männlicher Tatkraft und großer Umsicht leitete wie auch die in Personalunion mit ihr verbundenen Stifte Hoch-Elten, Vreden und Freckenhorst.

Der Eintritt zu der Veranstaltung mit Hans Jürgen Warnecke ist frei.