Sie sind nicht angemeldet.

Startseite

Willkommen auf unserer Website

Vorstand Der Heimatverein Burgsteinfurt, ein junger Verein mit langer Tradition.
Bereits 1901 als Verkehrsverein gegründet, blickt der Verein auf eine lange Tradition zurück. Heute ist der Heimatverein ein Treff- und Sammelpunkt von Menschen mit unterschiedlichen Interessen- und Aufgabengebieten.

Auf unserer Site sammeln wir Informationen zu unserer Heimat und präsentieren Ihnen unsere Angebote an Aktivitäten zum Mitmachen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf unseren Seiten.

Anstehende Termine
31. Mai 2017, 16:30 Abendradtour
Abendradtour nach Neuenkirchen zum Cafe Jedermann, 16.30 Uhr ab Familie Dudek, Sellen.
Kommentare
5. Juni 2017, 11:00 Mühlentag
Niedermühle ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet, Ausstellung 200 Jahre Kreis Steinfurt, keine Bewirtung.
Kommentare
6. Juni 2017, 10:00 Treffen der Museumswerkstatt
Treffen der Museumswerkstatt, 10 Uhr, Stadtmuseum.
Kommentare
13. Juni 2017, 19:00 Vorstandssitzung
Vorstandssitzung, 19 Uhr, Niedermühle.
Kommentare
11. Juli 2017, 19:00 Vorstandssitzung
Vorstandssitzung, 19 Uhr, Niedermühle.
Kommentare

Die neuesten Berichte

Abendradtour nach Neuenkirchen

Verfasst von R.Menebröcker, Gestern, 22:40 Uhr in Fahren & Wandern.

Die Radelgruppe des Heimatvereins trifft sich am Mittwoch (31.5.2017) um 16:30 Uhr bei Gisela und Wilhelm Dudek in Sellen zu einer Abendradtour. Als Ziel soll das "Cafe Jedermann" in Neuenkirchen angesteuert werden. Die Route verläuft über Welbergen, die Bauernschaften Rothenberge, Vollenbrock, Andorf und Offlum nach Neuenkirchen. Der Rückweg erfolgt über den Bahnradweg, und Wettringen nach Burgsteinfurt. Dieser Tour können sich Nichtmitglieder gerne anschließen.

Posten 48 "unter Strom"

Verfasst von R.Menebröcker, Gestern, 16:15 Uhr in Allgemein.

Handwerkliches Geschick war gefragt. Solarmodul, Laderegler, Kabel und Batterie wurden montiert. Von links: die ehrenamtlichen Heimatfreunde Laurenz Wiggelinghoff,  Karl-Heinz Benkendorf, Bernd Benkendorf und Richard Raue. Foto: Pape

Von Hermann-Josef Pape

 "Das hätte noch mein Schwiegervater Josef Sander erleben müssen, der hier seinen Dienst  in den50er-Jahren als Schrankenwärter  für zwei  Bahnübergänge versah", sagte Laurenz Wiggelinghoff, als er jetzt die LED-Leuchten am Postenhäuschen 48 der Radbahn einschaltete. Die Heimatfreunde Karl-Heinz Benkendorf und Sohn Bernd hatten den Wunsch von Wiggelinghoff, eine Solaranlage am Schrankenposten  zu installieren, realisiert.

Im Frühjahr  2015 war der Posten am Hektometerstein 82,8 in der Dumte offiziell eröffnet worden. Der Nachbau erfolgte in einer Kooperation der Heimatvereine Burgsteinfurt und Borghorst und des Schützenvereins Dumte. Da die Radbahnfahrer sehr oft noch in der Dämmerung unterwegs sind und die Schutzhütte zu einer Ruhepause aufsuchen, ist es für sie von Vorteil, so Wiggelinghoff, dass am Eingang eine Lampe installiert ist und im Innenraum die touristischen Info-Tafel beleuchtet werden. "Wir konnten günstig eine gebrauchte Anlage bekommen", freut sich Wiggelinghoff. Der Strom aus Sonnenergie ist wartungsfrei und kostenlos. Damit nicht die ganze Nacht die Lampen leuchten, haben  wir einen Bewegungsmelder angebracht, zudem ist die Zeit der Schaltung frei programmierbar."

Die Projektleitung unternahm der ehemalige technische Bundesbahnbeamte Karl-Heinz Benkendorf, der sich in alte Eisenbahnzeiten zurückversetzt fühlte - zumal die Bahntrasse auch zu seinem Dienstbereich gehörte. Sein Sohn Bernd, Experte für Solartechnik, erklärte die Funktionsweise der Anlage: Das Solarmodul bringt eine Niederspannung von 12 Volt Gleichstrom über einen Regler zur 85 Ah-Batterie. Eingebaut wurden  stromsparende, langlebige LED-Lampen.

Abendradtour geht ins 28. Jahr

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 18. Mai 2017, 15:04 Uhr in Fahren & Wandern.

Gute Organisation ist alles: Zum Auftakt der Abendradtour gibt Tourleiter Wilhelm Dudek (2. v. links)  die Vorbestellungen für den Imbiss an die Zielgaststätte weiter.Foto: Hilgemann

Sie sind und bleiben ein Dauerbrenner beim Burgsteinfurter Heimatverein: Die sommerlichen Abendradtouren. Am 21. Juni 1989, also vor nunmehr 28 Jahren, brachen unter der Führung von Hans Raeker erstmals Burgsteinfurter Heimatfreunde zu einer Abendradtour auf. Damals als willkommener Lückenfüller für die ereignisarmen Sommerferien gedacht, laden die Abendradtouren heute von Mai bis September zum Mitradeln ein. Wilhelm Dudek arbeitet Woche für Woche eine abwechslungsreiche Strecke durch Feld und Flur aus. Nach einer ausgiebigen Stärkungspause geht es dann Richtung Heimat. Zum Auftakt in diesem Jahr trafen sich rund 30 Heimatfreunde, um bei sommerlichen Temperaturen auf gemütlichen Wegen das Ziel in Schöppingen anzusteuern. Technisch hat sich bei den Radwanderern in den 28 Jahren vieles verändert. So ist ein Großteil der Teilnehmer auf das bequeme Pedelec umgestiegen. Auch der schützende Fahrradhelm gehört zum Standardutensil. Die Streckenführung wird nicht mehr mit dem Messtischblatt verfolgt. Das Smartphon am Lenker zeigt sicher jede Abzweigung. Bestens organisiert war bei der ersten Tour in 2017 die Versorgung im Biergarten des Schöppinger Hotels zur Post für die durstigen und hungrigen Radler. Das Geheimrezept für das perfekte Wetter verriet Wilhelm Dudek: „Ich schaue mir immer im Internet die mittelfristige Wetterprognose an und lege danach den Termin für die nächste Tour fest.

Anradeltour

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 14. Mai 2017, 16:53 Uhr in Fahren & Wandern.

Die Radelgruppe trifft sich am Dienstag (16. Mai) um 16.30 Uhr am Edeka-Markt Schramke, Leerer Straße, zur Anradeltour. Ziel ist das Hotel "Alte Post" in Schöppingen. Geradelt wird durch die Bauerschaften Veltrup, Haltern und Haverbeck. Der Rückweg führt über Metelen und den Bahnradweg.  Auch Nchtmitglieder sind zu der Tour eingeladen.

Haus Loreto bildreich geöffnet

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 11. Mai 2017, 10:03 Uhr in Frauentreff.

Von Marlene Hilgemann

Marianne Büsing vom Leitungsteam des Frauentreffs überreichte dem Referenten Karl-Heinz Rosowski ein Weinpräsent.

Die Friedrich-Hofmann-Straße kennt jeder Stemmerter. Dass sich hinter dem Namen die historische Persönlichkeit verbirgt, die einst den Ohrenspiegel erfunden hat, gehört auch zum Allgemeinwissen. Dass sich aber der frühere Kreissyndikus mit seinem Vermögen auch sozial engagiert hat, erfuhren die Damen des Frauentreffs vom Burgsteinfurter Heimatverein bei jüngsten Treffen aus dem Mund von Karl-Heinz Rosowski. Seit sechs Jahren betreut der ehemalige Berufssoldat in einem Team ehrenamtlich die noch verbliebenen 60 Schwestern vom Orden der göttlichen Vorsehung im Haus Loreto. In vielen Gesprächen und durch eigene Nachforschungen hat Rosowski eine umfangreiche Dokumentation zur Geschichte des Hauses Loreto zusammengestellt. 1904 hatte die Tochter von Friedrich Hofmann, Helene Hofmann, die Idee zum Bau eines Waisenhauses. Das vom Vater geerbte Grundstück zwischen Burgsteinfurt und Leer war der Grundstock für den Bau des Waisenhauses. Wohlhabende Gönner unterstützten das Projekt, das dann auch bis 1918 elternlosen Kindern eine Bleibe bot. Kaiser Wilhelm persönlich erteilte damals die Genehmigung für ein nicht staatlich geführtes Waisenhaus. Nach dem 1. Weltkrieg diente Haus Loreto als Haushaltungs- und Elementarschule mit Internatsunterbringung. Während des 2. Weltkrieges wurden hier verwundete Soldaten gepflegt, nach Kriegsende Flüchtlinge und Vertriebene untergebracht. Rosowski zeigte in zahlreichen Bildern die wechselvolle Baugeschichte des Gebäudekomplexes Haus Loreto. Große Anziehungskraft auf die damaligen Besucher hatte ein Bildnis der „Maria der immerwährenden Hilfe“, das Helene Hofmann in einem Baum auf dem Anwesen aufgehängt hatte. Später wurde das Bildnis in ein Relief in der Kapelle eingearbeitet. Nach 90 Jahren wurde es vor einigen Jahren gestohlen. Die vielen Fragen im Anschluss an den Vortrag zeigten das große Interesse der Frauen an den interessanten Ausführungen.