Sie sind nicht angemeldet.

Startseite

Willkommen auf unserer Website

Anstehende Termine
26. Oktober 2021, 19:00 Vortrag von Dr. Willi Feld
Vortrag von Dr. Willi Feld zur "Doppelgesichtigkeit der Nazis", 19 Uhr, Niedermühle.
Kommentare
10. November 2021, 19:00 Lazarette in Burgsteinfurt
Vortrag von Hermann-Josef Pape über Lazarette in Burgsteinfurt, 19 Uhr, Niedermühle.
Kommentare
25. November 2021, 19:00 Pest - Cholera - Corona
Vortrag von Prof. Malte Thießen über "Pest - Cholera - Corona", 19 Uhr, Niedermühle.
Kommentare

Die neuesten Berichte

Pest – Cholera – Corona

Verfasst von Patrick Schwering, Dienstag, 5. Oktober 2021, 17:36 Uhr in Allgemein.

Zum Thema „Macht von Stereotypen und Stigmatisierungen“ spricht am 25. November (Donnerstag) Professor Malte Thießen. Der Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte ist Seuchenexperte und seit Beginn der Corona Pandemie über die Grenzen seines Faches hinaus gefragt. In seinem Vortrag berichtet er über Stereotypen und Stigmatisierungen, die seit dem Mittelalter ungebrochen scheinen. Im Frühjahr 2020 haben wir Ausgrenzungen von Menschen gesehen, die irgendwie chinesisch aussahen, auch der Trend zur Abschottung ist ein bekanntes Muster, das wir in der Seuchengeschichte weit zurückverfolgen können. Verteilungskämpfe lassen sich historisch lange zurückverfolgen. Insbesondere bei neuen Impfstoffen war die Gefahr eines regelrechten Wettbewerbs immer wieder groß. In seinem Vortrag wird Prof. Thießen die Parallelen zwischen der vergangenen Zeit und heute beleuchten.

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heimatverein Burgsteinfurt nach den 3-G-Regeln statt.

Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Veranstaltung kostenfrei.

 

Anmeldungen bitte beim KulturForumSteinfurt, Telefon 02551-148-20 oder unter volkshochschule@kulturforumsteinfurt.de

Dr. Willi Feld erneut Gast beim Heimatverein Burgsteinfurt

Verfasst von Patrick Schwering, Dienstag, 5. Oktober 2021, 17:36 Uhr in Allgemein.

Am 26. Oktober (Dienstag) um 19:00 Uhr ist Dr. Willi Feld erneut Gast beim Heimatverein Burgsteinfurt. Der auch überregional bekannte Autor, der sich intensiv mit der jüdischen Geschichte in Burgsteinfurt auseinandergesetzt hat, berichtet in der Niedermühle zu zwei Themen.

Zunächst beleuchtet er das Leben des Amtsgerichtsrats Hermann Daltrop in einem kurzen Portrait und berichtet über die Schwierigkeiten, in die der Amtgerichtsrat während der NS-Zeit hineingeriet, geht aber auch auf die Rolle ein, die Daltrop nach dem Krieg in den Wiedergutmachungsverfahren in Burgsteinfurt spielte und welche persönliche Enttäuschung diese ganze Wiedergutmachungsgeschichte für ihn selbst mit sich brachte.

 

Unter der Überschrift „Bespitzelungen, Anprangerungen und Denunziationen waren an der Tagesordnung“ betrachtet Dr. Feld die „Doppelgesichtigkeit“ des nationalsozialistischen Herrschaftssystems, das durch bestimmte positive Leistungen möglichst viele Menschen zum Mitmachen in ihrer so genannten Volksgemeinschaft zu bewegen versuchte, auf der anderen Seite aber Angst und Schrecken verbreitete, um Menschen gefügig zu machen. Der Vortrag beschreibt, wie und in welchem Umfang dieses Mittel in Burgsteinfurt zum Tragen kam, wer die Bespitzelten, die Angeprangerten oder Denunzianten waren, aber auch, wer dafür im Einzelnen verantwortlich war und welche Folgen sie mit diesem Vorgehen verursachten.

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heimatverein Burgsteinfurt nach den 3-G-Regeln statt.

 

Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Veranstaltung kostenfrei.

 

Anmeldungen bitte beim KulturForumSteinfurt, Telefon 02551-148-20 oder unter volkshochschule@kulturforumsteinfurt.de

Vortrag in der Niedermühle

Verfasst von Patrick Schwering, Dienstag, 5. Oktober 2021, 17:35 Uhr in Allgemein.

Tod und Verwundung hatten bereits im Ersten Weltkrieg auch die Steinfurter vor Augen. In der Stadt wurde 1914 ein Lazarett eingerichtet. Hermann-Josef Pape berichtet am 10. November (Mittwoch) um 19:00 Uhr diese Zuflucht für verwundete Soldaten, der auch für viele andere Ort der Rettung wurde. Nach Einrichtung des Vereinslazaretts im evangelischen Krankenhaus übernahm der Vaterländische Frauenverein unter dem Vorsitz der Fürstin, Pauline zu Bentheim Steinfurt, die Leitung des Lazaretts. Für die Verwundeten sorgten treulich die Schwestern sowie eine Anzahl von Bürgerinnen. Ende 1918 ist das Vereinslazarett aufgelöst worden.

Mit Kriegsbeginn 1939 wurde in Tradition zum Ersten Weltkrieg in Steinfurt wiederum ein Lazarett eingerichtet, das nach dem Frankreich Feldzug 1940 wieder aufgelöst wurde. 1941 begannen die Arbeiten zur Errichtung eines großen Lazaretts, das sich aus den Teillazaretts Evangelisches Krankenhaus, Lehrerinnen Seminar, Rolinckheim und Haus Loreto zusammensetzte. Im Laufe der Zeit wurde das Burgsteinfurter Lazarett bis auf 2.000 Notbetten erweitert. Ab März 1945 wurden die Teillazarette nach und nach aufgelöst.

Hermann-Josef Pape berichtet anhand zahlreicher Fotos über diese ereignisreiche Zeit.

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heimatverein Burgsteinfurt statt. Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Veranstaltung kostenfrei.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heimatverein Burgsteinfurt nach den 3-G-Regeln statt.

 

Anmeldungen bitte beim KulturForumSteinfurt, Telefon 02551-148-20 oder unter volkshochschule@kulturforumsteinfurt.de

Kriminalitätsprävention beim Frauentreff

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 26. September 2021, 16:11 Uhr in Frauentreff.

Die Frauengruppe des Heimatvereins lädt am Montag (4. Oktober) um 14:45 Uhr in die ehemalige Gaststätte des Martin-Luther-Hauses ein. Im Anschluss an das Kaffeetrinken mit selbstgebackenem Rosinenbrot folgt ein Vortrag zum Thema „ Menschen als Kriminalitätsopfer“. Kriminalhauptkommissar Andreas Ewering von der Kreispolizeibehörde Steinfurt gibt Tipps und Hinweise, wie sich besonders ältere Menschen durch richtiges Verhalten vor betrügerischen Maschen wie Enkeltrick etc. schützen können. Die Frauen werden gebeten, Kaffeegeschirr und ein Tafelmesser mitzubringen. Die Veranstaltung findet nach den 3 G- Regeln statt.

Von Engelmachern und aufgeweckten Toten

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 21. September 2021, 11:10 Uhr in Allgemein.

Vortrag in der Niedermühle

Häuser sind stumme, steinerne Zeugen früherer Epochen. Aber durch die Menschen, die darin lebten und arbeiteten, können sie zum Reden gebracht werden. Die 1891 geborene Katharina Elise Schmidt, geborene Buck hat solche Geschichten im Jahr 1953 aufgeschrieben. Auf 19 handgeschriebenen Seiten hat die Burgsteinfurter Gastwirtstochter ein wahres Füllhorn an Geschichten aus ihrer Jugend ausgeschüttet. Stemmerter Geschichte und Geschichten, so könnte auch die Überschrift zu diesem Vortrag lauten, den Günther Hilgemann am 28. September um 19 Uhr in der Niedermühle halten wird.

In den Mittelpunkt ihrer Aufzeichnungen stellt Katharina Elise Schmidt ihren Vater Hermann Buck (1849–1909). Dieser kaufte 1879 den „Gasthof zur Post“ (Bild), das frühere Kaufhaus Vorgerd an der Steinstraße. Neben der Geschichte dieses Hauses und seiner Gäste geht es um das Brauerhandwerk, das Hermann Buck von der Pieke auf erlernt hat. Ein ausführliches Kapitel widmet sich auch der engen Familienbeziehung zu den Rolincks. Sehr viel Persönliches und Vertrauliches aus dem alten Stemmert erfährt der interessierte Zuhörer, was früher nur hinter vorgehaltener Hand weitererzählt werden durfte. Günther Hilgemann hat seinen Vortrag mit zeitgeschichtlichen Fotos reich bebildert, so dass das Aufgeschriebene an diesem Abend lebendig wird. Die Veranstaltung des Heimatvereins Burgsteinfurt findet in Kooperation mit dem Kulturforum statt. Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Veranstaltung kostenfrei. Die Veranstaltung findet unter den aktuellen Coronabedingungen statt (3G – Nachweis erforderlich).